Deutsche Datenschützer prüfen derzeit, ob Facebook gegen das Safe-Harbor-Abkommen zum Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und den USA verstößt. Facebook hatte im Dezember die Datenschutzeinstellungen geändert. Seither ist beispielsweise das Profilfoto grundsätzlich öffentlich. So sollen auch Nutzer mit verwechselbaren Namen wie etwa "Helmut Müller" eindeutig von ihren Freunden identifiziert werden können. Die Datenschützer gehen davon aus, dass Facebook den europäischen Datenschutzregeln nicht entspricht.
Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert hat sich Anfang Februar mit einem Schreiben an Facebook gewandt, das heise online vorliegt. Demnach soll das Unternehmen bis Anfang März unter anderem mitteilen, mit welchen Maßnahmen es den Anforderungen des Safe-Harbor-Abkommens nachkommt. Insbesondere will der Datenschützer wissen, wie Personen informiert werden, die selbst nicht Mitglied bei Facebook sind, deren Daten aber dennoch verarbeitet werden.
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